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Frankenthal
Ermittler suchen nach Tatwaffe
Nach dem gewaltsamen Tod dreier Georgier im Raum Ludwigshafen suchen die Ermittler nach der Tatwaffe. Außerdem werde im Umfeld der Verdächtigen ermittelt, um Details zu den Hintergründen der Tat zu bekommen, teilte die Staatsanwaltschaft Frankenthal mit.
Die Leichen dieser Georgier waren im Altrhein bei Mannheim gefunden worden
Ein V-Mann des Landeskriminalamtes (LKA) Rheinland-Pfalz und ein Mann aus der islamistischen Szene sitzen in Untersuchungshaft, machen aber gegensätzliche Angaben zur Tat. Der Haftbefehl gegen die beiden Männer lautet auf Verdacht des Totschlags.
Der Leitende Oberstaatsanwalt Lothar Liebig sagte, "Raubmord" sei ein mögliches Motiv. Er könne aber auch andere Motive nicht ausschließen. Zu Aussagen des inhaftierten V-Mannes, wonach einer der Georgier einem religiösen Ritualmord zum Opfer gefallen sei, wollten sich die Ermittler offiziell nicht äußern. Der rheinland-pfälzische Innenminister Karl Peter Bruch (SPD) hatte dies im SWR als Schutzbehauptung des V-Mannes zurückgewiesen. Offen ist nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei, ob es weitere Tatbeteiligte gibt.
Die Leichen der seit Ende Januar vermissten Georgier waren am Mittwoch im Altrhein bei Mannheim gefunden worden. Nach dem Obduktionsergebnis starben zwei der Männer an Schussverletzungen, der Dritte wurde wahrscheinlich erstickt. Die Männer seien "möglicherweise" in der Nähe des südhessischen Heppenheim getötet worden, sagte Liebig.
Die 28, 39 und 48 Jahre alten Georgier waren am 28. Januar nach Deutschland eingereist, um Autos zu kaufen. Den Ermittlungen zufolge hatte jeder der Männer etwa 5.000 bis 10.000 Euro bei sich. Das Geld fehle, hieß es.
LKA verteidigt V-Mann-Einsatz
In diesem Ford wurden die drei Georgier zuletzt gesehen
Der Präsident der Landeskriminalamtes, Hans Heinrich Preußinger, bestätigte, dass es sich bei einem der Verdächtigen um einen V-Mann handelt. Der gebürtige Iraker habe sich 2001 der Polizei angedient und sei mehrfach in Verfahren mit islamistischem Hintergrund eingesetzt worden. Der zweite Verdächtige stamme aus der islamistischen Szene.
Preußinger sagte, das LKA sei mit der Arbeit des V-Mannes zufrieden gewesen. Er räumte aber auch ein, dass der Mann bereits Straftaten begangen habe. Auch Innenminister Bruch verteidigte grundsätzlich den Einsatz solcher Personen: "V-Männer kommen ja aus dem Milieu, da können Sie nie ausschließen, dass welche aus dem Ruder laufen."
GPS-Signale führten zum Fundort der Leichen
Suche nach Mordwaffe
Der V-Mann hatte einen vom LKA gestellten Ford Escort Kombi mit GPS-Sender benutzt. Dadurch war es den Ermittlern gelungen, die Fahrten des Mannes zu rekonstruieren und nach längerer Suche die Leichen der Georgier zu finden. Zur Aufklärung des Falls hat die Polizei eine 30-köpfige Sonderkommission eingerichtet.
Blutspuren im Auto
Die drei Opfer waren zuletzt am 30. Januar nach 17.00 Uhr gesehen worden, als sie in Ludwigshafen-Rheingönheim in den weißen Ford mit Mannheimer Kennzeichen einstiegen. Im Auto wurden laut Staatsanwaltschaft Blutspuren eines Opfers gefunden. Der Wagen war am Frankfurter Flughafen geparkt.
Der zweite Verdächtige, der wie der V-Mann mit Gebrauchtwagen handeln soll, gilt als überzeugter Islamist und ist von den Behörden als "Gefährder" eingestuft. Gegen ihn soll bereits mehrfach ermittelt worden sein. So soll er Geld für den Dschihad, den Heiligen Krieg, beschafft haben.
http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682...raxb/index.html This post has been edited by Castro-Urdiales on 1 Mar 2008, 21:25
Wenn die Menschheit noch einmal von vorne anfinge, wäre die Wissenschaft nach einer bestimmten Zeit auf demselben Stand wie heute?
"res publica res populi est"
"Nur wer die Arbeit kennt, weiss, was ich meide"----Goehte